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worden sind. Einige zusammenhängende Ausführungen, zumBeispiel die Aphorismen 132 —144 über das christliche Er-lösungsbedürfniss und die Psychologie der Askese und Heilig-keit, und die Schlusspartien (Aph. 62g—637) von der Über-zeugung und der Gerechtigkeit sind erst im Winter 1877/1878redigirt.
Obgleich Nietzsche die Sorrentiner Papiere auch für die„Vermischten Meinungen und Sprüche“ und den „Wanderer“ be-nutzt hat, waren sie nicht völlig ausgeschöpft: so konnten fürdiese Nachträge noch eine Reihe werthvoller Aphorismen ge-wonnen werden. — Die gereimten Mottis auf Seite 1 und 35 sindW'idmungsverse, mit denen Nietzsche das „Menschliche“ Freun-den übersandt hat. Eine längere Stelle der zweiten Vor-rede (S. 8—9) hat er in den Aphorismus 34 des „Mensch-lichen“ aufgenommen. Ein Facsimile des Epilogs („SorrentinerPapiere“, Aph. 125) steht am Anfang des zweiten Bandesdieser Ausgabe. — Der Aphorismus 33 der ,-,Pflugschar“ (S. 22)ist aus Versehen auf Seite 44 als No. 15 der „SorrentinerPapiere“ nochmals gedruckt worden. — Grössere Partien derAbschnitte: „Anzeichen höherer und niederer Cultur“, „Weibund Kind“, „Ein Blick auf den Staat“ aus den „SorrentinerPapieren“ und des Abschnitts: „Weib und Kind“ der „Pflug-schar“ sind in der „Zukunft“ vom 16. Januar 1897 zuerst ver-öffentlicht worden; das Capitel: „Der Mensch mit sich allein“der „Sorrentiner Papiere“ in der „Kritik“ vom 16. Januar 1897.Auf folgende Parallelstellen ist aufmerksam zu machen:
Zur ersten Vorrede (S. 5) vgl. Morgenröthe, Aph. 454.
Zur zweiten Vorrede (S. 8—9) vgl. Menschliches, Aph. 34.
Die Pflugschar.
Zu Aph. 4 vgl. Bd. X, S. 289, der Staat; Bd. X, S. 376, Nr. 9, WirPhilologen; Nachträge zur Morgenröthe, Aph. 139.
„ „ S „ Menschliches, Aph. 6.
„ „ 6 „ Pflugschar, Aph. 43.
„ „ 8 „ Nachträge zu den Vermischten Meinungen und Sprüchen,
Aph. 4.
„ „ 10 „ Götzendämmerung, Streifzüge eines Unzeitgemässen, Aph. 14.
„ „ 11 „ Nachträge zur Morgenröthe, Aph. 348, 349.