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erschöpfbar reich zu sein zur Erhellung des Dunkelnund zur Beseitigung der früheren Arten zu denken undzu handeln.
588 .
Ich halte es für möglich, dass ein mit Thatsachen
A
reichlich angefüllter und logisch meisterlicher Geist ineiner ungeheuren Aufregung des Intellects eine unerhörteMasse von Schlüssen hintereinander macht und zu Re-sultaten kommt, welche ganze Generationen von Forschernerst einholen: ein Phantasiren ist es auch, — er wird esbüssen müssen.
589-
(Vgl. Fröhliche Wissenschaft, Aph. 333.)
Unsre moralischen Triebe drängen den Intellect, siezu vertheidigen und absolut zu nehmen, oder sie neu zubegründen. Unsre Selbsterhaltungstriebe treiben den In-tellect, die Moral als relativ oder nichtig zu beweisen.Es ist ein Kampf der Triebe, — im Intellect abge-spielt. Der Trieb der Redlichkeit tritt dazwischen, —nebst den Trieben nach Aufopferung, Stolz, Verach-tung: ich.
590 .
Meine Aufgabe: alle Triebe so zu sublimiren,dass die Wahrnehmung für das Fremde sehr weit gehtund doch noch mit Genuss verknüpft ist: der Trieb derRedlichkeit gegen mich, der Gerechtigkeit gegen dieDinge so stark, dass seine Freude den Werth derandern Lustarten überwiegt, und jene ihm nöthigenfalls,ganz oder theilweise, geopfert werden. Zwar giebt eskein interesseloses Anschauen, es wäre die volle Lange-weile. Aber es genügt die zarteste Emotion!
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