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will so viel als möglich Staat sein, ich habe so viele Aus-und Einnahmen, so viele Bedürfnisse, so viel mitzutheilen.Dabei arm und ohne Absicht auf Ehrenstellen, auchohne Bewunderung für kriegerische Lorbeern. Ich weiss,woran diese Staaten zu Grunde gehn werden, an demNon-plus-ultra-Staat der Socialisten: dessen Gegner binich, und schon im jetzigen Staate hasse ich ihn. Ich willversuchen, auch im Gefängnisse noch heiter und menschen-würdig zu leben. Die grossen Jammerreden über mensch-liches Elend bewegen mich nicht mitzujammern, sondernzu sagen: das fehlt euch, ihr versteht nicht, als Personzu leben, und habt der Entbehrung keinen Reichthumund keine Lust an der Herrschaft entgegenzustellen.Die Statistik beweist, dass die Menschen zunehmen imGleichwerden, das heisst, dass —
560.
(Vgl. Fröhliche Wissenschaft, Aph. 242.)
„Du sollst nicht stehlen!“ Aber wo hört denn dasEigenthum auf? Ein Gedanke, ein Antrieb, ein Gesichts-punkt, der Ausdruck eines Bildes, eines Gebäudes, einesMenschen, — ist es nicht alles Eigenthum? Und allesstehlen wir fortwährend. Wir stehlen alle Dinge undSonnen in uns hinein, wir tragen alles für uns fort,was da ist, ja was ehemals geschehen ist. Wir denkennicht an die andern dabei, jeder individuelle Menschsieht zu, was er alles für sich bei Seite schaffen kann.
561.
Die Redlichkeit in Betreff des Eigenthums nöthigtuns, zu sagen, dass wir ganz zusammengestohlen sind,und dass wir allzustumpf und unfein hierin empfinden.Das Individuum hat einen falschen Stolz in Bezug auf