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nicht durch unsere nützlichen und vernünftigen Inter-essen, geschweige durch unsere Tugend und Weisheit.Die Welt ist Begierde.
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Gegen Schopenhauer: er hat die Miene eines
Menschen, der zufrieden mit sich ist, so gut zu redenwie die Personen Racine’s und Schiller’s (nach Stendhal).Gut, er ist voller Leidenschaft, aber zunächst ist er zu-frieden damit, gut zu sprechen.
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Ich finde Schopenhauer etwas oberflächlich in seeli-schen Dingen, er hat sich wenig gefreut und wenig ge-litten: ein Denker sollte sich hüten, hart zu werden,woher soll er dann sein Material bekommen? SeineLeidenschaft für die Erkenntniss war nicht gross genug,um ihrethalben leiden zu wollen: er verschanzte sich.Auch sein Stolz war grösser als der Durst nach Er-kenntniss, er fürchtete für seinen Ruf, im Widerrufen.
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Schopenhauer hatte sich seinen Ruhm zu früh fest-gestellt und war nicht stolz genug, sich gegen seine aus-gesprochenen Grundsätze weiter zu entwickeln. Erfürchtete für seinen Ruhm und zog die verhältnissmässigeUnfruchtbarkeit der Beschämung vor, sich widersprechenzu müssen.
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(Vgl. Morgenröthe, Aph. 481.)
Stark empfinden, eine starke Empfindung lange an-halten lassen können und auf einer Seite viele Melodienspielen, — das macht die grossen Pathetiker unter dengrossen Schriftstellern, zu denen auch Schopenhauer ge-