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barische Unwissenheit; im Zeitalter Montaigne’s brachtees ein zweites nachgeborenes Mittelalter und Religions-kriege, und in diesem Jahrhundert brachte es die deutschePhilosophie, die Romantik und das Bier.
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(Vgl. Morgenrötlie, Apli. 197.)
Die Aneignung der Vergangenheit. — Wie vielSympathie, Leidenschaft, Selbstvergessen, ja Selbstver-achtung ist nöthig, um die Seele der Vergangenheit wie-der entstehen zu lassen? Es ist ein Anfang, es ist eineSchwärmerei dabei, viel Trotz und Fanatismus. Vorandie Deutschen — worauf weist es! — Zu vergleichendie Reformation Luther’s, auch die Historie! Widerwillegegen die Vernunft, die Helligkeit, das Pietätlose, Tra-ditionslose, gegen den Mangel an festem Halt.
Aber die LIistorie, aus den genannten Motiven be-trieben, bringt eine ungewollte Wirkung! Die Ver-gangenheit bewies nicht, was man suchte!
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Goethe’s vorsichtige Haltung zur Musik: sehr vor-theilhaft, dass die deutsche Neigung zur Unklarheit nichtnoch einen künstlerischen Rückhalt bekam.
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Die Werke des deutschen Genie’s halten sich nicht,wenn sie in’s Ausland kommen: sie müssen, wie die ita-liänischen Weine, an Ort und Stelle getrunken werden.
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Von Ausländern kann man hören, dass die Judennoch nicht das Unangenehmste sind, was aus Deutsch-land zu ihnen komme.