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23 -
Keller, Burckhardt zu erwähnen: vieles Deutscheerhält sich jetzt besser in der Schweiz, man findet eshier deutlicher erhalten.
24 -
Es ist nicht auszurechnen, wie schwer es ist, überdas litterarische Empfinden hinaus zu kommen. Mankann sich täuschen bei andern, weil deren litterarischeBildung zu gering oder eine andre ist.
25 -
Man bildet sich ein bei einem Buche, der Grund-ton sei das erste, was man an ihm heraushöre, — aberes hört einer gewöhnlich etwas hinein, was er so nennt.
26.
Die Zeit, wo Bücher und Gespräche von Gedankenüberladen sind, ist nicht die des Gedankenreichthums.Wenn letzterer da ist, zwingt er zur Ordnung undSchlichtheit im Haushalt. Junge Leute lieben das Über-ladene, weil es den Schein bei den Armen (die dieMehrzahl sind) erweckt.
27.
Weshalb sind alle Musiker schlechte Schriftsteller,ohne Gehör für den Rhythmus, ohne Strenge der Ge-dankenfügung? Die Musik erschlafft das Denken undüberfeint das Ohr. Das unbestimmte Symbolische; —sich daran genügen lassen.
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