Gegengewichte gegen das Zeitgemässe.
i. Das Metaphysische (Schopenhauer).(Geburt der Tragödie. Schopenhauer als Erzieher.)
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Wie wurmstichig und durchlöchert das Menschen-leben sei, wie ganz und gar auf Betrug und Verstellungaufgebaut, wie alles Erhebende, wie die Illusionen, alleLust am Leben dem Irrthum verdankt werden — undnur insofern der Ursprung einer solchen Welt nichtin einem moralischen Wesen, vielleicht aber in einemKünstler - Schöpfer zu suchen sei, wobei ich meinte,dass einem solchen Wesen durchaus keine Verehrung imSinne der christlichen (welche den Gott des Guten undder Liebe aufstellt) gebühre, und sogar die Andeutungnicht scheute, ob dem deutschen Wesen diese Vorstellung,wie sie gewaltsam inoculirt ist, auch gewaltsam wiederentrissen werden könnte. Dabei meinte ich in Wagner’sKunst einen Weg zu einem deutschen Heidenthum ent-deckt zu haben, mindestens eine Brücke zu einer specifischunchristlichen Welt- und Menschenbetrachtung. „Die Göttersind schlecht und wissend und sie verdienen den Unter-gang, der Mensch ist gut und dumm — er hat eine