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machten jetzt zusammen einige Schritte und kamen ab-wärts klimmend in die warme dunstige Atmosphäre desWaldes, in dem es schon dunkler war. Im Gehen er-zählte mein Freund dem Philosophen unverhohlen seineGedanken: „wie er gefürchtet habe, dass heute zumersten Male der Philosoph ihn am Philosophiren hindernwerde.“
Der Greis lachte. „Wie? Sie fürchten, dass derPhilosoph Sie am Philosophiren hindern werde? Soetwas mag schon Vorkommen: und Sie haben es nochnicht erlebt? Haben Sie auf Ihrer Universität keine Er-fahrungen gemacht? Und Sie hören doch die philo-sophischen Vorlesungen?“
Diese Frage war für uns unbequem; denn es wardurchaus nichts davon der Fall gewesen. Auch hattenwir damals noch den harmlosen Glauben, dass jeder, derauf einer Universität Amt und Würde eines Philosophenbesitze, auch ein Philosoph sei: wir waren eben ohneErfahrungen und schlecht belehrt. Wir sagten ehrlich,dass wir noch keine philosophischen Collegien gehörthätten, aber gewiss das Versäumte noch einmal nachholenwürden.
„Was nennen Sie nun aber,“ fragte er, „Ihr Philo-sophiren?“ — „Wir sind“, sagte ich, „um eine Defini-tion verlegen. Doch meinen wir wohl ungefähr so viel,dass wir uns ernstlich bemühen wollen, nachzudenken,wie wir wohl am besten gebildete Menschen werden.“„Das ist viel und wenig“, brummte der Philosoph, „denkenSie nur recht darüber nach! Hier sind unsre Bänke:wir wollen uns recht weit auseinandersetzen: ich will Sieja nicht stören nachzudenken, wie Sie zu gebildetenMenschen werden. Ich wünsche, Ihnen Glück- und —Standpunkte, wie in Ihrer Duellfrage, rechte eigne nagel-