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9 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 1 (1896) Schriften und Entwürfe 1869 bis 1872 : Homer und die classische Philologie; Nachträge und Vorarbeiten zur Geburt der Tragödie; Empedokles; Homer als Wettkämpfer; Über die Zukunft unserer Bildungsanstalten; Bayreuther Horizontbetrachtungen; Das Verhältnis der Schopenhauerischen Philosophie zu einer deutschen Cultur
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nicht ruhig anschauen, sondern auf der eingeschlagenenBahn ungehemmt zu Ende stürmen will.

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Das Poetische, abstrahirt aus dem Epos und derLyrik, kann unmöglich zugleich die Gesetze für die dra-matische Poesie enthalten. Dort wird alles auf die nach-schaffende Phantasie des Hörers hin gesagt: hier ist allesgegenwärtig und anschaulich, die Phantasie wird nieder-gehalten durch die wechselnden Bilder.

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Zum deus ex m a,china. In monarchischen Staatenwird der deus ex machina im Schauspiel häutig nur derFürst sein: niemals in Athen. Die Könige der Griechenkönnen allein die Tragik des Lebens recht verstehn, weilsie hoch genug gestellt sind: darum spielen diePerseram Hofe des Darius-Xerxes.

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Goethe. Die Zartheit der Empfindung und die Nei-gung zur Symbolik Hess ihn auch die unbedeutendeHandlung bedeutsam erscheinen: darum unbühnengemäss.

Der platte und dumme Gervinus hat es als einenseltsamen Fehlgriff von Schiller bezeichnet, dass er demSchönen der Erde das Loos der Vernichtung zutheile.