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an philologischen Problemen. Ein solcher unentschiednerund halber Zustand der öffentlichen Meinung trifft eineWissenschaft insofern empfindlich, als die offenen undgeheimen Feinde derselben mit viel grösserem Erfolgearbeiten können. An solchen Feinden hat aber geradedie Philologie eine grosse Fülle. Wo trifft man sie nicht,die Spötter, die immer bereit sind, den philologischen„Maulwürfen“ einen Hieb zu versetzen, dem Geschlecht,das das Staubschlucken ex professo treibt, das die zehn-mal aufgeworfene Erdscholle noch das elftemal aufwirftund zerwühlt. Für diese Art von Gegnern ist aber dochdie Philologie ein freilich unnützer, immerhin harmloserund unschädlicher Zeitvertreib, ein Object des Scherzes,nicht des Hasses. Dagegen lebt ein ganz ingrimmigerund unbändiger Hass gegen die Philologie überall dort,wo das Ideal als solches gefürchtet wird, wo der moderneMensch in glücklicher Bewunderung vor sich selbstniederfällt, wo das Hellenenthum als ein überwundener,daher sehr gleichgültiger Standpunkt betrachtet wird.Diesen Feinden gegenüber müssen wir Philologen immerauf den Beistand der Künstler und der künstlerisch ge-arteten Naturen rechnen, da sie allein nachfühlen können,wie das Schwert des Barbarenthums über dem Hauptejedes Einzelnen schwebt, der die unsägliche Einfachheitund edle Würde des Hellenischen aus den Augen ver-liert, wie kein noch so glänzender Fortschritt der Technikund Industrie, kein noch so zeitgemässes Schulreglement,keine noch so verbreitete politische Durchbildung derMasse uns vor dem Fluche lächerlicher und skythischerGeschmacksverirrungen und vor der Vernichtung durchdas furchtbar-schöne Gorgonenhaupt des Classischenschützen können.
Während von den genannten beiden Classen von
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