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spätere Ideen hier bereits formulirt sind. Man wird
auch hier gründlich umlernen und sich entschliessenmüssen, eine einheitliche, zum Ganzen strebende, aufein Ziel drängende Entwicklung einer mächtigen viel-seitigen Natur anzuerkennen, die in allen Wandlungensich innerlich treu bleibt, immer neu und immer dieselbe.
Hessen, will ich nur auf drei Stellen kurz hinweisen: aufdie Ausführungen über den Staat in der „Geburt derTragödie“ (IX 93 ff.), auf die Theorie von der Vered-lung der böse genannten Triebe als Ziel aller Erziehung
hundert andern Orten tritt der starke Unterstrom seineseignen Wesens zu Tage, der von vornherein vorhanden
wagnerisch-schopenhauerische, dann durch die positivistisch-moralistische Oberströmung verdeckt wird, bis er endlichim „Zarathustra“, seiner selbst gewiss, mächtig und unauf-haltsam hervorbricht.
Einige Herausgeber-Bemerkungen zum Schluss.Zwanzig starke Schreibhefte und einige Mappen enthaltendie Entwürfe und Reinschriften der ersten Periode; vonden Notizbüchern dieser Zeit sind nur zwei noch vor-handen. — Ein rein polemischer, sachlich nicht gehaltreicherArtikel Nietzsche’s zur Abwehr der Angriffe Dove’s undPuschmann’s gegen Richard Wagner ist nicht aufge-nommen, er wird im zweiten Bande der Biographie ge-bracht werden. Desgleichen ein ungedruckt gebliebener„Aufruf an die Deutschen“, den Nietzsche im Herbst 1873im Interesse des Bayreuther Unternehmens verfasst hat. —
Aus der Fülle von Beispielen, die sich hier anführen
(IX 197 ff.) und auf die Stellen des fünften Abschnittsder Betrachtung „Wir Philologen“ (X 369—378), wo schondie Fragen des „Zarathustra“ gestellt sind und die Ant-worten dicht hinter der Schwelle warten. Hier wie an
ist, aber für den flüchtigen Blick, anfangs durch die