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ketten kein schöner Spieler, wie sein Disgraph Pere.fixe versichert. Es wurde sehr hoch bey Hof gespielr, unddadurch eine sehr verderbliche Spielsucht unter den Hofleu.len, und von diesen weiter, verbreitet. Es gab daher Leute,welche die freylich ganz grundlose Vermuthung geltend ma«chcn wollten: Heinrich habe seine Höflinge sogar von einemAusländer betrügen lassen, um sie arm und dadurch geschmei-diger zu machen. — Der Herzog von Epernon verlohnauf diese Art ansehnliche Summen und alle feine Kostbar-keiten. Der Herzog von Biron in Einem Jahr über fünf«Malhunderttausend Lhaler. s. lVlemoires äs SuII^.
(ig) Ei» Italiener, Namens Pimantel, soll dießiKunststück vorzüglich getrieben haben. Man sagte, er Hab«alle Würfel in Paris aufkaufen und dafür falsche, die er be«sorgt halte, unterschieben lassen. Auf diese Art gewann evüber zwcymal hunderttausend Tbaler, mit denen er sich fort«machte- Im folgenden Jahr kam er wieder, und hieltabermals gute Aernre. Nsmoires äs Lsllampierrs.
(19) Dem Herrn Marfchall qieng eS ebenfalls bis««eilen fatal im Spiel. Dieß zeigt unter andern eine drolligteAnekdote von ihm, die in den Nemolres pour lervir chl'lrilt. cko krrrncs folgenbermassen erzählt wird: „Herr von,,Crequy, der nachher Herzog von LeSviquiereS und Mar«„schall von Frankreich wurde, veriohr im Spiel bey„Hofe so stark, daß er eiiieS TagS von dem König, wie„ganz ausser sich, weggieng, so daß er den Herzoz von Guise,„der ihm auf dem Weg ins Schloß begegnete, ganz zer«„stört fragte: Mein Freund, mein Freund, wo sitzen die,,Wachen heute? — Guise trat zween Schritte zurück, und„sagte: Sie werden verzeihen, mein Herr, ich bin hier zu„Land »ich: zu Hause. Damit gieng kt jum König/ dem,cr damit was zu lachen gab."
Denkt