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von 1574 bis 1585 .
tkgsten um« den Parthieen gegen Gnadsngehalteund einträgliche Stellen abhandlen müssen. Mankonnte sagen: je eher derKönig in diesemTone wiederzu sprechen sich bestreben würde, desto früher sci seinvölliges Verstummen zum voraus zu berechnen. Unddoch war schon jetzt die tiefe Leere der Staatskasse dieletzte Ursache seiner Nachgiebigkeit gegen jede neueZerrüttung. Kronjuwelen mußten dem PfälzischenKasimir ausgeliefert werden, ehe er seine teutschenSoldner von Frankreichs Boden zurückzog. Auchwar der erste Schrecken von der Ligue kaum zurHälfte gedampft, als derKönig in seine vorigeSorglosigkeit zurücksank und Lieblinge mit Lieblin-gen abwecbseln zu lassen, wieder zum Zweck seinesKönigthums machte.
Dafür griff die Jntrigue der Königinn Mut-ter noch einmal auf ihre eigene Weise in die Trieb,räder der Staatsmaschine. Sie durchreisete dieunruhigen Provinzen alle. Sie unterhandelte mitden Mächtigen unter den Mißvergnügten selbst.Aber sie reifete und unterhandelte nicht anders, alsbegleitet von einer Auswahl ihrer Damen, durchwelche sie siegte, wo wederWaffen nochGnaden-beweise die Oberhand erhalten haben würden.Sie kannte schon ihre Gegner, besonders auchHeinrich von Navarra, den Mann, welcher so oftbei einer Omphale die Keule verlor, die ihm sonstselbst kein anderer Herkules aus den Händen zuwinden vermochte.
Er gab selbst zu sehr das Beispiel von Schwa-che. Daß andere noch leichter sich anködern ließen,war seine erste Strafe. Ein großer Theil der Ca-tholiken von seiner Parthie folgte, von Cathari-nens Künsten begütigt, ihrem ersten Anführer,dem Herzog von Damville, in der Versöhnung
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