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Lränzter Ehrgeitz hatte indeß noch sein Ziel vevFehlt, da er einst durch Vermahlung mit der jetzt,gen Königinn von Navarra als Schwager von.Heinrich dem HI. dem Throne näher sich zu fiel,,len versucht hatte und bei dessen Regierungsan-tritt wenigstens durch Freundschaft, wie bisher,von thm ausgezeichnet zu werden erwartete. Aberauch ihn hatte Heinrich gleich anfangs zurückge,stoßen. Und dafür paarte sich nun Rachgier mit.Ehrsucht in den Guisen. Wahrend der Beleidi,ger sich mit seinen „Lieblingen" sicher träumte,schlossen sich von Picardie aus ganze Provinzen inein Bündniß an einander, das von Spanien ge-nährt, von Rom aus heilig gepriesen, ohne Um-stände damit anfing , dem Könige, mochte esihm belieben oder nicht, einen Stellvertreter andie Seite zu setzen, und — was das schlimmstewar — schon beinahe die allgemeine Stimmedarüber, daß seine Stelle für das Reich so gutwie erledigt sei, für sich hatte.
Nun lag ein Laster mit dem andern im Kam-pfe. Der Guifeschen Ehrsucht entging nichts andem unwürdigen Könige, was ihn zum Abscheuvon Frankreich machen konnte. Was er irgend,um seine Schwäche zu retten, den Reformiertennachgab, war jetzt Beweis seiner Verachtung ge-gen den Glauben der römischen Kirche. Erinner-te sich das Volk der Gläubigen an den Prunk sei-