L^iv Heinrich der Ul.
losen Aufopferungen sich verzehrte, bey einerSraatswirthsthaft, welche den Staat in seinen drin,gendsien Bedürfnissen verließ und ihre bereicherteVerwalter allein zu Richtern über die Möglich-keit jeder Unternehmung erhob, bey Heer-mun-ter denen der grausamste Parthicgeist für ritterlicheEhre, ja für religiöses Tugendgefüh! galt, kurzbey einer Verfassung verweilen muffen, welche inallen ihren Breiten nur das Bild, wiekeine seynsollte, unter dem grellen Colorit des davon unzer-trennlichen allgemein vervrelteten Jammers unsVorhalten kann.
Heinrich der M. da ihm der Tod seines Bru-ders, Carls des IX. das Erbrecht auf Frankreichüberließ, schilderte schon in der Art, wie er dießbenutzte, den Geist seiner ganzen Regierung. Erstahl sich auf den französischen Thron, da er seineGerechtlame zu demselben mir Würde rmd Offen-heit auöüben konnte. Mitten in der Nacht ent-floh er aus Lrakau. Ungestraft zu tauschen schienihm ein königliches Vorrecht. Und auch diese Be-schimpfung mußte sich die Gutwilligkeit der Poh-len gefallen lassen. Leider im Umfang ihrerStaatsgeschichte bcy weitem nicht die letzte Miß,Handlung, über weiche sie für die Gedult, fremdeHerrscher amunehmen, den Unmurh verbeißenmußten! Auf den Einen Königsthron warf Hein,reich Verachtung, indem er einen andern zu be-ster.