Piemont, dem die Höbe seiner natürlichen Wäl-le und die Unterstützung einer großen Macht eine so hoheMeynung von seiner Stärke beogebracht hakte, Pjemomfühlte seine Unmachk gegen Seine Waffen: und Vigonbüßte das Unrecht, das sein Fürst bis dahin ungestraftL»r Ehre des Staats zuqefügt hatte.
Cavours schrie Wunder! als es Kanonen aufge.pflanzt erblickte, wo kaum Menschen mit Mühe zu wan-deln vermochten, und bestätkigte die Wahrheit, daß füreine so erhabene Kraft nichts unzugänglich ist.
Gressillane sah Ihn glorreich den Händen Sei-ner Feinde einen Vvrtheil entreißen, den ihnen ein un-glücklicher Vorfall über Ihn verschafft hakte; und Fruftfac ließ seine Vorsicht und Kühnheit jeden bewundern,der nach dem Ruhm geizte, über eine von beyden zu siegen.
Die Wiedereinnahme des Forts Exilles,wo Er eben so sehr die Rauhigkeit der Jahrözeit, alsdie Macht Seiner Feinde zu bekämpfen hatte, bewieseinleuchtend, daß, wenn Ihm daS launische «Glück auchbisweilen den Rücken kehrte, Er doch der Mann dazuwar, ihm dann dafür neue und größere Gunstbezeugun»gen wieder abzuzwingen.
Mit Staunen und Schrecken denkt Savoyen nochdes Durchgangs, den Er sich dort durch Schnee unsEis brach, um den Feinden des Staats zu wehren;und wie Er sich seiner Vesten in so kurzer Zeit bemach,tigte, daß die Nachricht von seinen Thaten die von sei.nem Anmarsch überflog.
Chamouffet sah eine That seiner bloßen Tapfer,seit, und um so glänzender, da sie nicht zuvor überdachtund angelegt seyn konnte. Mo! ette 6 lehrte seine Fein»de, nie Revanche von ihm zu fordern. Die Einnahmedes Forts von Barraux durch ein seiner Tapfer,keit würdiges Wunder, schuf eine dunkle Nacht zu er.nem der schönsten Tage seines Lebens.
Was kann glorreicher seyn, als die bis dahin für un«möglich gehaltene Einnahme der Festung Monrme-lian? die einem geheimen Schluß semes Schicksals zufol-ge diesem Helden Vorbehalten schien, um das schönsteSchaustück in dem Triumph auszumachen, den wir Ihmbereiten.
Durch