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Zweyte Abtheilung, Neunter Band (1795)
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Vorrede des Verfassers.

erkennen wird, daß dieser Held eine vorteilhafte-re Behandlung verdiene, als er ihm, und zwarbeynahe durchaus an allen Stellen, wo er nichtumhin konnte, seiner zu erwähnen, widerfahrenließ. Wenn-dann je seine allgemein verrufene Ge-schichte sich noch aus dem Schlamm ihrer Niedrig-keit erheben sollte, worein dergleichen Flecken sieversenkt haben, und wenn er sie einst von den fal-schen Hypothesen reinigt/ die bey ihm die Stelleausgemachter Wahrheiten vertreten; so werde ichzwar nichts dagegen haben, wenn er denSchriftstellern seiner Zeit die E^hre erzeigenwill, ihnen Heinrich den Großen .zuzuzählen, indemer von ihm sagt: er. übersetzte dasPar-lament von Paris nach Tours, gleich alswenn das Parlement ein Buch, diese zwo Städtezwo Sprachen waren. Allein dies werde ich niezugcben, daß er in die Welt hinein schreibe: dieKatholiken hatten Lesdiguieres eineSchlacht angeboren, Er aber habe kei-ne Lust gehabt, anzubeißen; da sicher nie-mand, wer Lesdiguieres kennt, ihm Nachreden, oderglauben wird, er scy fähig gewesen, ein Gerüchte aus«zuschlagen, das unter seine größten Leckerbissengehörte, und das (um mich gleicher Ausdrücke zubedienen) seine Feinde nie so oft noch so wackerangebiffen haben als er. Ich hoffe daher, daß erihm wieder geben wird, was er ihn nehmen zuwollen schien, und daß er, mit würdigeren oderwenigstens wahrem Begriffen von ihm nicht unge-rechter seyn solle, alsder Neid selbst, welcher, so sehrer ihn auch stets verfolgte, ihn dennoch immerdarfür eine der größten Zierden seines Jahrhundertsanerkannte.

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