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[2] (1794) (1794)
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her, so müßte sie unfehlbar scheitern. Indessen ließer doch de Veyne seine Reise fortsctzen, der Key seinerAnkunft zu Neapel die Sachen in einer ganz andernLage fand, als er erwartete. Denn nicht nur hatteder Herzog unterdessen feinen Entschluß geändert, son-dern wollte seht sogar sich wieder auf einen gutenFuß mit Spanien sehen, und gegen alles Zuredender Ausländer unbestechlich scheinen, zu welchem En-de er zween Spanier hinter den Tapeten des Zim-mers, worin» er ihm sprach, versteckt hakte, damitsie ihm zur Rechtfertigung dienen könnten. Alleinde Veyne merkte dieß, ohne zu thun, als wüßte ers,und sagte ihm weiter nichts Besonderes, woraus siehätten VorLhcil ziehen können.

Wirklich stieg auch der Verdacht kn Spanien sohoch, daß man es nicht länger verborgen haltenkonnte, und der Kardinal Borgia, der zu Rom war,Hatte Befehl erhalten, sich nach Neapel zu verfügen,um den Vieekönig zu überraschen. wie er auch khat,und ihm die Regierung abzunehmen. In dieser au-genscheinlichen Gefahr nun hatte er den Plan sichzu erheben in den sich zu behaupten verwan-delt, was ihm dennoch unmöglich war; und nachvsterm Aufschub mußte er endlich doch nach Spanien,um von seiner Verwaltung Nachricht zu geben.

So scheiterte also dieß wichtige Geschäft, dasgleichsam auf den höchsten Punkt seiner Vollkommen-heit geführt worden war , zum großen Verdruß desMarschalls und des Herzogs von Savoyen, die eSdurchgesührt zu sehen wünschten, zum gemeinschaft-lichen Vorcheil der Christenheit, in welcher die un-gemessene Ehrsucht der Spanier nachher Unruhenverursachte, die noch dauern, und sie gleichsam in

einem