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[2] (1794) (1794)
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lassen, die seiner Absicht sowohl als der des köm'gli,chen Staatsraths Genüge gethan hätten. Denn aus-ser dem, daß die Sache im Grund wirklich richtigwar, würden auch der Herzog von Savoyen und derMarschall, beydes große Meister in der Kunst zu un-terhandeln, schon für das übrige gesorgt haben; alleinwas sie ganz verderbte, war die Eyfersuchk, welcheLuynes gegen Deageank gefaßt hatte. Er ließ diesemsagen, er verlange die Fortsetzung seines Ministeri-ums nicht weiter; was man nach den ausgezeichne-ten Diensten, die er von ihm empfangen hatte, sehrbefremdend fand. Die welche nun bisher mit Dea-geant von Seiten des Vicekönigs unterhandelt hat-ten, wurden darüber stutzig, und wollten nicht miteinem andern Minister eine Unterhandlung wiederanfangen, die sie mit diesem geführt hatten, der ihrGeheimniß besas, und ihnen angenehm war; sie lie-ßen also jetzt alles liegen, und zogen sich zurück.

Deageant, der die Wichtigkeit dieser Angele-genheit kannte, und wußte, daß sie zum Theil vonder Verlängerung seiner Geschäftsführung abhieng,hatte sich auch würklich Mühe gegeben, deren Fort-dauer nur auf so lange wenigstens auszuwürken, bisdieß Geschäft vollendet wäre, oder sich ganz zerschla-gen hätte; allein aus einer unvernünftigen Leiden-schaft zog Luynes sein Privatintereffe jedem andernvor, ließ Deageants Verlangen nicht statt finden, undruhte nicht, bis er ihn vom Hof entfernt hatte (24).

Da jetzt de Veynes wieder zu dem Marschallzurück kam, vermuthete dieser gleich, dieses Unge-schick möchte die ganze Lage der Sache ändern, undda sie nicht mehr so gut bey dem König empfohlenwürde, noch durch so geschickte Hände gienge wie biö-

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