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[2] (1794) (1794)
Entstehung
Seite
284
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La Vern'ere, ein Adelicher aus Frankreich, Ka-pltain vvn seiner Garde, der in großem Kredit beyihm stund, sowohl weil er ein sehr geschickter Mannals auch, weil er Franzose war, folglich von einerNation, für die der Herzog ganz besondre Zuneigungbezeugte, dieser la Verriere also hatte sich, als erden Herzog in einer solchen Stimmung sah, darübergegen de Veynes, einen Adclichen aus Dauxhinä und«inen seiner Freunde erklärt, und beyde waren derMeynung: man dürste diese Gelegenheit nicht ver-»rachlaßi'gen, und es könnten große Vortheile darausfür die Fürsten erwachsen, welche dabcy interessirtfind, die Herrschsucht der Spanier zurück zu drän-gen. De Veynes reiste zurück nach Frankreich, umdarüber mit den Staatsministern, besonders demKanzler zu kommun iciren, dem er zuerst Nachrichtdavon gegeben hatte, und entdeckte die Sache auchunterwegs, als er durch Turin kam, dein Herzogvon Savoyen. und nachher noch umständlicher demMarschall, unter dessen Leute er bald daraus kam»

Diese beyden nun, der Herzog und der Mar-schall, fanden die Sache wichtig, und schrieben durchihn selbst an die Minister, welche, in Rücksicht aufdas Vcrhältniß des Marschalls mit dem Herzog unddarauf, daß sie beydc am nächsten bey der Hand wa-ren, folglich die Sache am besten lenken könnten,der Meynung gewesen waren, sie ganz ihrer Sorg-falt zu überlassen. Sobald also de Veynes wiederbey ihnen zurück war, schickten sie ihn nach Neapel,mit Briefen an den Mcekönig, um ihm jede HülstLeistung anzubieken, worüber er sich jedoch nicht er-klären sollte, bis er ihn zu Ausführung seines Planswürklich entschlossen sähe.