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[2] (1794) (1794)
Entstehung
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dikß erst kürzlich Verdun, der vom Hof kam, vonSeiten der Grossen zu verstehen gegeben hatte: „Seine„Bitten ftyen daselbst sehr übel ausgenommen worden;„die Königin Mutter lasse, obschon ohne sich gerade-,,zu zu erklären, doch deutlich genug blicken, daß sie„es nicht gnädig aufnehmen würde, wenn er ihm Un«„tcrstützung gewährte;" der Marschall, sage ich, be«fand sich in nicht geringer Verlegenheit, und sicherbedurfte es keiner geringern Klugheit als der seinigen,um sich aus einem so verwirrten Labyrinth herauözu-wickeln.

Nachdem er die Sache lange hin und her über-legt hatte, fand er endlich doch, daß er sein Wortnicht umstoßen könne und schlechterdings verbundensey, es zu halten. Um indessen Ihren Majestätenseinen gewönlichen Respekt zu beweisen, schickte erVerdun an Sie ab, sowohl um Ihnen Bericht davonzu erstatten, was vvrgicng, als um Sie unterthä-nigst zu bitten: „Sie möchten erwägen, daß Sie ihn„gegen den Herzog zum Beystand verpflichtet hatten,„sowohl durch den Vertrag von Asti, als durch Briefe,„und besondre Schriften, ohne daß er einen neuen„Befehl dazu erwarten sollte, im Fall die Spanier„diesen Vertrag nicht hielten, oder in die Staaten„des Herzogs rinfielen; nun fordre der Herzog„ihn auf, sein Wort zu hakten, und zwar in einem„besondern Schreiben, wovon Verdun das Original„übcrbrächte: er bäte sie also inständigst und unter-tänigst , eS ihm entweder zu erlauben, da er diese„Verpflichtung für Sie eingegangen sey, oder ihn„derselben entbinden zu lassen.

Verdün fand aber hierinn so 'wenig günstigesGehör, daß er, nachdem er einige Tage auf AntwvBo N ; ge.