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[2] (1794) (1794)
Entstehung
Seite
135
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s Zweytes Kapitel.

Benehmen des Marschallö nach dem Tode desl Königs. Er erhält bas Dekret als Her-f zog und Pair.

§8ährcnd aber der Marschall sich anschickte, dem Her-zog gegen dessen erklärte Feinde beyzustehen, fand ersich selbst von einem innerlichen Feind angegriffen. Dießwar eine Art von Paralysie, die ihm lange hätte Vettund Zimmer hüten lassen können, wenn er wenigerrobust und weniger genau in Ausführung seiner eignenEntschlüsse gewesen wäre. Denn da er die Haltungder Ständenversammlung der Provinz auf den An-fang des nächsten Februars nach Valence ausgeschrie-ben hatte, so ließ ec sich nicht abhalten, abzuceisen,! um ihr bcyzuwohnen, »«erachtet ihn das Parlementwegen seiner Unpäßlichkeit gebeten hatte, sie nach Gre-noble zusammen zu berufen.

Während seines Aufenthalts zu Valence bestan-den seine Zerstreuungen darinn, daß er einigemal nachder Universität gieng, um die Doctorpromotionen mits seiner Gegenwart zu beehren; indem dieß ihm eine' angenehme Erinnerung an seine eigne Studien ge-währte, und vielleicht nicht ohne der BetrachtungRaum zu geben, daß nie ein Mensch sie mit so großemNutzen verlassen hatte. Einige Zeit zuvor hatte er zubewirken gesucht, daß der Doctor Godofrcdus, einer^ der berühmtesten Rechtsgelehrten seines Jahrhunderts,dahin berufen wurde, wiewohl seine Bemühung, ausI Gründen welche hier anzuführen unnöthig waren,fruchtlos blieb.

Da auf diese Versammlung eine andre, derervon der vorgeblich rcformirten Religion, in der Pro-! I 4 vinz