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[2] (1794) (1794)
Entstehung
Seite
63
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olso nach dieser Seite, und ließ durch Crequy undMorgesdas Städtchen Aiguebelle überfallen, ehe dieBesatzung und Inwohner, die sich ms Schloß zo-gen , Zeit hatten, es in Brand zu stecke». Hierüberkam der König nach, und just auf dem Punkt, alsneun Kanonen und zwey kleine Stücke den Ort soübel zugerichtet hatten, daß die Belagerten nichtmehr wußten, wo sie bleiben sollten. Sie verließendaher auch ihre Aussenwerkcr, und hörten ganz aufzu schießen. Da nun ihr Stillschweigen verschiedenerklärt wurde, und jeder den Grund davon angab,der ihm der beste schien, urtheilte der König selbst amrichtigsten davon: sie hatten sich versammelt, um ihreKapitulation mit einander zu verabreden. Wirki'.chverlangten sie auch bald darauf zu kapituliren, woraufder König zu den Herrn, die um ihn waren, sagte: inseinen militärischen Urtheilen irre er sich so wenig alsHirten in ihren Wetterprophezeihungen.

Da indessen die Belagerten, die keine andereSicherheit als Sein Wort, verlangten, anfiengenMorges und zwo Compagnien vom Garderegimentcinziehen zu lassen, siengcn einige von ihnen, die eSverdroß, ohne Fahnen abziehen zu müssen, (wasKriegöleute für eine große Schande halten) vonneuem an zu feuern, worüber das Beschießen wiederangieng. Sie wurden aber gezwungen, beym Al-ten zu lassen, und zogen ungefehr zwephundert Mannstark ab.

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