Um indessen doch den Abgeordneten wenigsten»in etwa» zu Willen zu seyn, welche in ihn drangensich zu erklären und dann aufzubrechen, zog er seineTruppen bep Serres an der Grenze zusammen, wozuAlphons stellte, was er unter seinem Kommandohatte. Dabey machte er öffentlich bekannt, manmüsse diese Provinz gegen Bedrückung schützen, wodie Erbitterung gegen den Herzog von Epcrnon täg-lich höher stieg.
Lesdiguieres der kein besonderes Interesse beydieser Mißhelligkeit hatte, und sich blos um dem Kö-nig zu dienen, darein mischte, wollte in Erwartungseiner Befehle einstweilen Unterhandlungen eröffnen,fand aber die äusserste Abneigung dagegen von Sei-ten des Adels und des Volks, welche ihm einstim»mig versicherten, daß sie lieber die Provinz mit demRücken ansehen wollten, ehe sie sich zwingen ließen,den Herzog anzuerkennen.
Auf die Nachricht von diesen Unordnungenschickte her König eilends la Fin de la Noele an denConnetable, dem er volle Gewalt gab, die Sachegütlich beyzulegcn, wobey er Alphons und Lesdiguie-reS mit zu Rath ziehen sollte, und daß sie gemein-schaftlich einen Waffenstillstand auswirken sollten,während dessen der Herzog kommen, und ihm von die-sem Aufstand Bericht erstatten sollte, wozu ihm der-selbe la Fin ausdrücklichen Befehl mitbrachte. Daaber dieser Befehl unbefolgt,blieb, und der Köniznicht die beste Meynung von den Absichten des Her-zog» hatte, so befahl er Lesdiguieres sich mit Gewaltdarein zu mischen, indem Er nicht zugeben konnte,daß man ein Volk mißhandelte, das freywilkig seinePflicht erkannt hatte, und zu ihr zurück gekehrt war,