Davon hieß eS in la Males VorsteklungSschrei-ben also: Da männiglich erkennt, daß diese armeProvinz erst da anfieng sich wieder zu erholen, als aufBefehl Sr. Majestät sie den vortheilhaften Beystandder Person und der Waffen des Herrn von Lesdiguie-res erhielt, so wird der Herr von la Mole, nachdemer Sr. Majestät unserS getreuen unbeschränkten Ge-horsams versichert haben wird, Allerhöchstdicselbeunterthänigst bitten, zu Fortsetzung der Wohlthatcn,welche diese Provinz von Allerhöchstdero Gnade em-pfangen hat, allergnädigst zu geruhen, gedachtemHerrn von Lcsdiguieres Befehl zu ertheilen, sie nichtim Stiche zu laffen, bis Allcrhöchstdiesilbe gnädigstgeruhen werden, durch Aufstellung eines OberstenBefehlshabers anderweitig abhelfliche Maas zu tref-fen, damit unterdessen allerhöchstdero Diener nichtunterdrückt werden, und diese Provinz, welche Gottund die Gegenwart besagten Herrn von LesdiguicreSbisher noch erhalten, und vor gänzlichem Untergangbewahrt hat, nicht in Gefahr komme, durch die Ge-waltthätigkeiten, womit sic sich bedrohet sieht, gänz-lich darein zu versinken, re. re.
Der Adel, der in diesem Schreiben bezeugte.Wie sehr nothwendig für ihn der Beystand Lesdiguie-res sey, suchte ihn überdieß auch öffentlich, und.schickte zu dem Ende «ine feyerliche Deputation an.ihn ab. Ec selbst aber wollt« erst versuchen die Sa-§chen durch einen Vergleich beyzulegen, und da er,Nachricht hatte, daß der Connetable auf dem Punkt,sey, mit seinem Ansehen! ins Mittel zu treten, und<dem Herzog, als seinem Verwandten beyzustehen: si»bat er ihn, erst die Befehle des Königs zu erwarten.