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Als endlich LeSdiguieres sichere Nachricht hatte,daß er gewiß erscheinen würde, so berief er seine Qf-siciers zusammen, um zu überlegen, ob man die Be«lagcrung fortsetzen, oder ausheben und ihm entgegenrücken sollte. Die Frage war nicht leicht noch un-bedeutend; wurde aber bald einstimmig dahin entschie-den, daß man beides thun solle. Zu dem Ende über-nimmt ein jeder ein Stück Arbeit. Die Einen ar-beiteten daran, die Zugänge zum Lager durch gute Pal-lisaden verwahren zu laßen. Die andern ein vorrheil-,Haftes Schlachtfeld auözusuchen, und noch andre, dieBelagerung deS Thurms zu betreiben, was ihnenso gut glückte, daß die Belagerten, als sic Leute vondenen sie im Anfang gedacht hatten, daß sie es nichtwagen könnten, nur zu ihnen auf zu sehen, auf Piken-lange nahe bey sich sahen, sich bey Nacht davon mach-ten, ohne daß ihnen die nahe Nachbarschaft des Schlos-ses hatte Mukh machen, oder die andern verhindernkönnen, dieß Vorhaben durchzusetzen.
Zehntes Kapitel.
Per Anschlag des Herzogs von Savojen aufBrigueras schlagt fehl. Gefecht bey Gresil-lane. Kanonen in die Höhe gewunden, umdas Schloß von Cavours zubeschießen.
^m folgenden Tag rapportirkcn die Schildwachenoben auf dem Felsen, von wo man deutlich Brique-raS sieht, sie hätten von dieser Seite her stark schief-sen gehört, was sich auch wirklich so befand. DerHerzog hatte nämlich Lesdiguieres auf dem Glaubengelassen, als wollte er Cavours entsetzen, und war
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