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In dieser Ordnung marschierte die Armee, umsich vor Cavours zu lagern, und als man sehr nahewar, liefen verschiedene Nachrichten ein, daß der Her-zog entgegen komme, mit dem Vorsatz, zu schlagen;allein le Poets Lieutenant, den man bis vor die Thorevon Villefranche auf Kundschaft vorausgeschickt hatte,berichtete, daß der Feind sich gegen Vigon zurückzie-he, und Leödignieres legte sich ohne Schwierigkeit vorCavours. Hier wollen wir ihn denn lassen, und erst«ine Beschreibung von dem Platze selbst geben.
Cavours ist ein großer Flecken mit Mauern ein-geschlossen, wie die meisten in Italien. Es liegt ineiner großen Ebene, am Fuß eines Berges, der daganz isolirt liegt, und von der Natur zur Schildwachefür die ganze benachbarte Gegend bestimmt scheint»Oben in Gestalt eines halben Mondes liegt auf einemHorn ein Schloß, und auf dem andern gegenüber einThurm, Bramefan genannt, hundert bis hundertund zwanzig Schritte auseinander. Die Zugängesind sehr schwer, wurden «der doch sogleich einge-nommen.
Lesdiguieres hakte einen Theik der Kanonen vonBriqueras dahin kommen lassen, um daö Schloß zubeschießen. Die Batterie wurde unter der Halle deSFleckens angelegt: allein es machte ausserordentlich vielSchwierigkeit. sie zu richten, weil der Berg zu hochwar: denn man Mußte die Mündung so hoch steilen,und das Hinrercheil der Platformen so tief sinken, daßman sehr viel Mähe hatte, sie in brauchbaren Standzu setzen. Indessen kam man doch damit zu Stand,und richtete zwey Stücke davon auf den Thurm; dasie aber wener nichts dagegen ausnchtrten, als daß siedie Galerie um den Thurm (les niaclieooubc«) ein
wenig