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[2] (1794) (1794)
Entstehung
Seite
LXXXIV
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neues Leben, und dieser Fürst benutzte seine Entfer-nung dazu, UM sie ins Werk zu setzen. Beym erstenAusbruch der Ligue hatte er sich der Stadt Lyon be-mächtigt, und gieng schon lange darauf um, sich auchvon Vienne Meister zu machen, weil sie sehr bequemfür ihn gelegen war, und ihm große Vortheile istDauphins gewahren konnte»

Alphons und Lesdiguieres haktey sie zuvor Mau-giron zur Verwahrung anvertraut; der Herzog hatteeinen Vertrag mit ihm geschloffen, und nahm Gele-genheit von der Unzufriedenheit, die Maugiron dar,über empfand, daß er die Stelle seines Vaters nichterhalten hatte, ihm mit schönen Hoffnungen zuschmeicheln, und schickte sich unter einer gleißendestAußenseite an, ihn vollends ganz auszuziehen. Umkeinen Verdacht bey ihm zu erwecken, gab er seinerArmee die Richtung gegen Bourbonnois; und einesTags, als sichs Maugiron am wenigsten versah, ließer ihn durch Chelar sagen, er werde ihm seinen Be-such machen, mit sechstausend Mann , die noch den-selben Tag zu Land und zu Wasser aufgebrvchestwaren.

Betroffen über diese Nachricht und bald daraufdurch die Ankunft des Herzogs sah Maugiron sicheines Guts beraubt, das er ganz sein Eigenthumglaubte ; und da er erwartet hatte, daß er ihm wernigstens das Gouvernement darüber lassen wurde,(wozu er ihm Hoffnung gemacht hatte,) mußte erzum Uebermaaß von Unlust, sehen, wie Disimieuxan seine Stelle gefetzt wurde, eine Beleidigung, dieer verbeißen mußte, weil er zu unmachtig war sichdafür zu rächen.

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