I.VIN
derer, die ihn dahin gerufen hatten, um ihm die Ober»Herrschaft über das Land zu geben, an, Fortschrittedarinn zu machen; welche La Valette allein nicht imStand war zu hemmen. Er rief also durch einender Seinigen, Perronne, Lesdiguieres zu Hülfe, dener zu Echelles an traf.
Nachdem also Lesdiguieres vom Parlement zuGrenoble als Gouverneur anerkannt worden war, undfeinen Neffen Morges zum Befehlshaber in seiner Ab-wesenheit daselbst angesiellt hatte, brach er mit sei-nen Truppen auf, stieß zu Ribiers zu la Valette, vonwo sie zusammen nach Vinon zogen, einem kleinenPlatz, welchen Letzterer den Tag zuvor durch Akkordeinbckommen hatte. Als sie weiter ziehen wollten, umDigne anzugreifen, erhielten Sie Nachricht, daßMexplez, der zu Berre, einen für die Sache des Kö-nigs sehr wichtigen Ort kommandirte, und darinnvon dem Herzog blokkirt war, sich in acht Tagen erge-ben müßte wenn man ihm nicht Lebensmittel zuschaffte.Diese dringende Angelegenheit bewog sie denn gradeauf den Grafen von Martinengo, GenerallieutenantdeS Herzogs, und seine Armee, loszugehcn, die austausend Reitern und zweytauscnd Büchsenschützen,Spaniern, Savoyarden und Proveneialen bestund,und in drey Dörfern jedes eine halbe Meile ausein-ander lag; die Avantgarde zu Sparron, das Corpsde Bataille zu Rians; die Arriergarde zu SaintMartin de Pallicres.
La Valette und Lesdiguieres hatten gegen neun-hundert Reiter und zweytauscnd Büchsenschüßen, diesie folgendermassen stellten: den Vortrab gaben steden Truppen von Dauphins und theilten ihn in zweyCorps ein, wovon eines le Poet, das andre Mures
bekam.