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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
Seite
368
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Eilftes Kapitel.

Belagerung von Grenoble.

^ adie Hauptabsicht Lesdigueres beyder Einnahme desForts Cvrniilon, war, die Stadt Grenoble von dieserSeite uruerwürsig zu machen, so konnte er daraufrechnen,seinen Zweck bcynahe erreichen und eins der Thoce zurStadt erobert zu haben: und da die Nachbarschafteines mächtigen Feindes allezeit gefährlich ist, so durftesie besonders von diesem nichts anders erwarten, alswas wir ihr bald widerfahren sehen werben.

Der Kerkermeister Simon im Palais, den manfür einen Mitschuldigen an der Entweichung desCapi-tain Falcvz hielt, eines Mannes von Werth undWichtigkeit, den man seit sechs Tagen gefangen gesehtharte, weil man von Verständnissen benachrichtigtwar, die er mit einigen derInwohner für Lesdigueres an-spann , dieser Simon also hatte die Tortur überstan-den , ohne etwas bekannt zu haben, worüber man ihnhätte verurtheilen können. Kaum war er aber wie-der aufsreyem Fuß, so gieng er aus Rache, und umseinen Gläubigern zu entgehen, die ihm sehr zuscbtcn,darauf aus, den Verdacht den man gegen ihn hattezu realisiren, und Lesdigueres Mittel zu verschaffen, sichvon Grenoble Meister zu machen.

Zu dem Ende ging er erst Nachts von dem Hauseseines Gevatters Jolicoeur aus, der zugleich seinVertrauter in dieser Sache war und in der StraßeSt. Laurens wohntewo die Hinterwand aller Häu-ser zugleich die Stadtmauer machen. Als er nachChapparülan, dem lebten Ort der Provinz gegenSuze gekommen war, und mit Bruno einem Capitain