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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
Seite
314
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Doppelt aufgebracht, war aber Ramefort nichtgesonnen, es dabei bewenden zu lassen, und machteVersuche auf einige benachbarte Oerter um Nyons,welche Lcsdiguieres seit kurzem seiner Parthei einver-leibt hatte. Von Montaut, Esgavaraaues undSignac, Capitains von la. Valettes Truppen beglei-tet, und vierhundert Büchsenschüßen und hundert.undzwanzig Pferden buhlt er um Molaes, Venterol undeinige benachbarte Oerter; alH er aber sieht, daß erseine Absicht da nicht erreichen kann, geht es bisIonguieres in dem Fürstenthum Orange.

Blacons wat Gouverneur dieses Fürstenthums,und die Einwohner dieses kleinen Städtchens warennicht sehr mit ihm zufrieden; dieß wußte Ramefortund glaubte daher, daß sie ihm leicht die Thore öffnenwürde. Er kommt mit Tages Anbruch davor, undfindet sie auch wirklich seiner Vermuthung gemäß nichtabgeneigt, ihn einzulassen. Während sie lange mit ihmUnterhandlung pflegen, läßt er angreifen und erobertdie Stadt im ersten Anlauf bis auf einen Thurm,wohin die Besatzung noch Zeit hatte sich zu retirircn.

Sobald Blacons Nachricht davon hatte, eilt erherbei, und kömmt einige Stunden darauf blos mitdreißig Pferden dahin. Rameforts Infanterie hältdrß nur für den Vortrab eines stärkern Trupps, ge-denkt an Montelimar, wo sie so übel mitgenommenworden war, verläßt die Stabt uud reißt aus, soviele Mühe sich auch Ramefort gab, sie zurük zu hal-ten. Also konnte er auch dießmal wieder nicht Rächenehmen.

sesdiguieres der seit langer Zeit Verständnisse inGrenoble unterhielt, war die ganze Nacht hindurchdahin marschirt, um einen Versuch damit zu machen.

Da