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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
Seite
295
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endlich der Baron durch üble Rathgeber verführen ließ,und dadurch seine- Stelle und einige Zeit darauf sogarsein Leben verlohr.

Die Belagerung von Chorges, von dar sich dieLiguistcn einen minder vorrheilhaften Ausgang fürjcsdiguicres versprachen, hatte die von Brianeonnoisso kühne gemacht, daß sie ihm die Contribution ver-weigerten , und er also seit einiger Zeit keine Unterstüt-zung mehr von dorther erhielt. Als er dahin mar-schirt war, um sie zur Raison zu bringen, hatte senkNeffe Saint Jean mit etwa zwanzig Mann eine Bar-rikade angegriffen, hinter weicher die vom Thal vonOuix lagen, wurde aber nicht nur zurükgeschlagen, son-dern auch nebst dem Kapitain Claveri und einigen Solda-ten tod geschoffen. Lesdiguieres empfand seinen Ver-lust sehr, nicht nur weil er sein Vetter war, sondernwegen seiner Tapferkeit, und weil er nicht der Mannwar, der sich mit einem gewöhnlichen Ruhm und ei-ner gemeinen Tugend begnügt hätte.

Dies geschah zu Anfang des Winters, währenddessen Lesdiguieres glaubte, daß es genug sey, wenner sich nur auf seiner Hnth hielte. Allein in den er-sten Frühlingstagen war er auf neue Entwürfe bedacht.DaS Schloß Champs bey Grenoble, schon durch fei-ne Lage fest, und noch fester durch seine Besitzung,dckre von dieser Seite die Stadt und vereitelte seinebesten Verständnisse. Um sich dies Hindernis vomHals zu schaffen, begab er sich nach seinem HäuftLesdiguieres und ließ auf verschiedenen Wegen umgcsehr dreihundert Mann dahin schleichen, mit denener sich dann in dtzr Nacht von dort auf den Marsch be-gab. Nachdem er mir Tagesanbruch unter dem Schloßangekommen war, ließ er durch eine Petarde eine

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