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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
Seite
293
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Diese Belagerung ist merkwürdig wegen derschönen Thaten die dabey auf beyden Seilen vörfie en.Die von Chorges vcrlohren dabey nicht mehr als zehnbis zwölf Mann: La Valette hingegen ließ den größ-ten Theil seiner Truppen davor sizen. Die Zuver-sicht, welche die Belagerten bey all ihrer Noth undKey dem äusscrstcn Mangel an Lebensmitteln blikenließe, zeigt, wie nüzlich es für einen belagerten Plazist, so lang und gut als möglich seine Ungemächlich-keit zu verbergen, und sein schlechtes Spiel hinter ei-nem heitern Gesicht zu versteken.

Eilftes Kapitel.

Rükzug der Truppen nach der Belagerung vonChorges. Lesdiguieres nimmt das SchloßChamps, Monetiers und die Brükevon Coignet ein.

3?achdem der Vertrag über Chorges zur Vollziehunggebracht war, zogen la Valette und der Herzog vonEpernon mit ihren Truppen ab, gegen Venravon, aufder Grenze von Provence., wo der Herzog in seineStatthalterschaft zurükkehrtc, la Valette aber in Dau-phine blieb. Ventavon liegt auf einem Hügel in einerkleinen Ebene. Da Lesdiguieres einige Zeit zuvorNachricht davon hatte, daß es la Valette wegneh-men wollte, so war er ihm durch Saint Martin, ei-nem natürlichen Sohn aus dem Hause Ventavon, zu-vorgekommen , welcher Alons mit funzig Büchsenschü-zen dahin geführt hatte; lind Souverriet hatte wäh-rend der Belagerung von Chorges für dessen Erhal-tung gesorgt.

T 3 Als