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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
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287
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schloffen daher sie zu unternehmen, und 1a Valette ließseine Truppen und sein Geschüz dahin gehen, nicht oh-ne große Schwierigkeiten wegen der Rauheit der Ge-birge und der Iahrszeit, denn es war zu Anfang desWinters.

Lesdiguieres vermuthete seine Absicht, und wardaher schon zuvor dahin gegangen, um das Erforder-liche zur Vertheidigung zu veranstalten. Er hatte da-rinn Saint Jean, Poliany und Tremmis, seineVettern angestellt, weil le Pin, der damals allein dortkommandirte, nicht wohl dem ganzen Geschäft ge-wachsen zu seyn schien. Da Valette erfuhr, daß Les-dignieres in dem Plaz sey, so wollte er ihn darinn ein-schließen, und ließ daher den Ort eilig durch seineReuterey, die den Vortrab seiner Armee machte, um-ringen. Allein sesdiguieres gieng die Nacht zuvormit seiner Gensdarmeskompagnie daraus ab, umgiengdurch lauter abgelegene Wege Descrottes Wachsam-keit, den man in die Paffe gelegt hatte, um auf ihnAcht zu haben, und kam ohne Hinderniß nach Ambrun.

Unterdessen stieß der Herzog von Epernon zu sei-nem Bruder, nachdem er in seiner Statthalterschaft denProtestanten Merindol abgenommen und dann Scy-nes !a grand Tour eingeschlossen hatte, das sich, weiles sich nicht ,.halten konnte, auf Kapitulation ergah,die aber nicht gehalten wurde. Auf seinem Zuge lag nochdas Fort Breolle, das sich erst mit einigen Stükfchüffsnbekomplimentiren ließ, und dann kapitulirte, was bes-ser gehalten wurde, als die Kapitulation von Scynes.

In diesem leztcrn Ort trafen die beyden Brüdereinander, ließen ihre Truppen zusammenstoßen undfiengen an, sie zusammen marschiren zu lassen.

Zehn