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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
Seite
283
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Gouvernet hatte unter den Feinden bemerkt daßder Chevalier de Loriol, Quartiermeister der Gensdar-mes Maugirvns, am besten beritten war, und jagtdaher im Galop auf ihn zu, in der Absicht ihn herun-ter zu schießen, um sein Pferd zu bekommen. Daihn Loriol kommen sieht, kömmt er ihm halben Wegentgegen. Gouvernet denkt sein Pistol auf zwanzigSchritte nach seinem Kops ab, und trist so gut, daßer sogleich niederstürzt; nimmt sein Pferd, und giebtes Roybon, der ihm verspricht damit in feinem Na-men den König von Navarra ein Geschenk zu machen,und ihm die That zu erzählen. Gouvernet wurdefür einen der besten Pistolenschüzen seiner Zeit gehal-ten, und hatte oft die Probe gemacht, einen Hasen imLauf damit zu schießen.

Da indessen la Valette Lesdiguieres nicht hatteaufhalten können, der nach Ambrun zog, so kehrteer nach Crest zurük und gierig nach einigen Tagen nachGrenoble. Als Lesdiguieres erfuhr daß er seine Trup-pen in Trieves werfen wollte, so ließ er die seinigenVahin marschiren, und legte sich zuerst hinein. Da laValette seine Annäherung für eine Ausforderung an-fah, auartierte er sich zu Vif ein, und streifte bis Mo-netier de Clermont, wohin Lesdiguieres fünfzig leichteReuter nebst einigem Fußvolk gelegt hatte, alle unterLen Befehlen le Poets Gouvernets und Condorsets.

Da la Valette Miene machte, dies Quartier an-zugreifen , so rüsteten sie sich es zu behaupten, so daß'es zu einem Gefecht kam, wobey der junge Gordes,Sohn des Lieutenant de Roi, ein junger hoffnungs-voller Cavalier, und Auribel, der dem Herzog vonEpernon angehörte, blieben; dafür aber Condorsetin Gefangenschaft gcrierh. Endlich waren die Pro-^ testan-