es ihn kommen sah', eines andern, und brachte ihmdie Schlüssel entgegen.
Hier war er also, als ihn der Baron um Bei-stand anrief. Er versuchte zuerst, de Vins in Gütevon seiner Unternehmung abzubringen, weil sie ehe-mals Freunde gewesen waren. Um indessen dem Ba-ron die Pflichten eines guten Vetters zu leisten, undseinem Zureden desto.mehr Nachdruk zu geben, zog erseine Truppen nach SerreS zusammen, und von Mvr-ges, Gouvernet, Champeleon, Rosset und vielenFreywilligen begleitet, brach er nach Oreson auf, woihn Baro, Senas, Cadenet, Genson und ihre Freundeerwarteten.
Gleich nach seiner Ankunft schikte er einen Trom-peter an de Vins, mit einem sehr höflichen Brief, wo-rinn er ihn bat, es zwischen ihnen nicht aufs Aeuffer-ste ankommen zu lassen. Vins befragt die Seinigendarüber, einige wollen ihm die Tapferkeit, KlugheitUnd düs Glük sesdiguiekes vorsiellen, welcher nichtsunternehme, das er nicht durchseze, und rathen ihmdaher, die Belagerung aufzuheben: die andern aber,voll Feuer rathen ihm zum Gcgentheil, und schmei-cheln ihm mit der Vorstellung, daß er im Stand sey,Lesdiguieres das Dementi zu geben. Dadurch brach-ten sie ihn denn zum Entschluß, daß er den Trompetermit der Antwort zurükschikte: Sag ihnen, sie sol-len nur kommen! —
Sogleich sizfn Lesdiguieres und seine Freundeauf und gerade auf ihn loß. Er läßt eilig ferne Trup-pen soviel er von der Belagerung entbehren konnte,aus dem Dorf Memagne ausruken, und breitet sie imThal von Montaignar aus; postirt einen Theil aufeinen Hügel, nicht sowohl zum Streif als zum Kund-