fünfhundert, weil sic hohl war. Jene wurde demPetardicr zu Theil, der Heilige aber fiel wie man sagt,einen der vornehmsten Lieutenants Lesdiguieres in dieHände, welchen die Ligueurs, um ihn noch gehäßigerzu machen, beschuldigten, daß er selbst diesen Raubbegangen habe.
Geffan und Deserottcs waren unterdessen auf-gefordert worden, aus dem braunen Thurm abzuzie-ben, und hatten ihn auf Kapitulation übergeben. DerErzbischofs aber hatte sich auf den ersten Lärm ausdem Staube gemacht, so daß also LesdiguicrcS seineUnternehmung nur halb geglükt war.
Da -er aus dieser Stadt seine Hauptrctraite ma-chen wollte, und nicht gesonnen war, etwas in seinerNachbarschaft zu dulden, was ihm hätte Sorge ma-chen können, so schikte er am folgenden Tag seine Gens-darmcnkompsgnie unter le Rosset nach Chateauroux,wo einige Truppen lagen, die bey dessen Ankunft ver-schwanden. Zu gleicher Zeit zog der Kapitain Jakobvor St. Clement, um sich da die Thore öffnen zu lassen.
Achtes Kapitel.
Niederlage bey Allemagne.
^ er Winter übersicl Lesdiguieres zu Embrun, undhielt ihn daselbst während seiner größten Strenge cin-geschloffen. Allein mit den ersten schönen Tagen stell-te er seinen Vetter Prabaud als Gouverneur daselbstan, und errheiltc dre erforderlichen Befehle, um stchdieser Stadt zu versichern, und sezte sich dann in Ver-fassung neue Thaten unternehmen zu können. Die