Siebentes Kapitel.
Einnahme einiger Pläze in Dyvis. Nirderka»ge von achthundert von der Ligue. Einnah-me des Schlosses Ambrun.
Bewohner der Stadt Dye begnügten sich nicht,daö Joch der verbündeten Katholiken- abgeschüttelt zuhaben, indem sie solche aus ihrer Citadelle verjagten:sie mußten sich auch noch eine Nachbarschaft vom Hal-se schaffen, die ihnen verdächtig war und sehr lästigwerden konnte. Dies war Charillon, ein kleiner Ort,aber stark wegen seines Schlosses. Die von der Li-gue hatten es in Best; genommen, und sich noch eini-ger andern Schlösser da herum bemächtigt, von wo sieumher streiften, und das Volk dieser Stadt in Unter-werfung und Furcht erhielten.
Diese sahen sich daher genöthigt, Lesdiguiercsum Beystand anzuflehen,* der ohne von seinen übrigenEntwürfen abzugehen, dies Geschäft leicht zu Standbringen konnte. Nachdem er also für die Sicherheitvon Montefimar gesorgt hatte, wo er le Poer alsGouverneur ließ: kehrte er wieder nach Bordeaux zu-rük, gieng von da nach Dye, und ließ zü gleicher ZeitChatillon, Aix und Montlau berennen. Das ersterehielt sich vier Tage, allein am fünften, als es sich miteinem Sturm bedroht sah, den es unmöglich aushal-ten konnte, ergab es sich auf Kapitulation. Aix undMontlau folgten seinem Benspiel, und Lesdiguiercsließ «sogleich ihre Mauern niedrrreissen, damit sich dieKatholiken nicht wieder aufs neue darinn festsezenkonnten.
. Als er in dieser Gegend war, erfuhr er, daß fünf-hundert Büchsenschüzen von der Ligue, und Lrey Kom-pagnien