Aneonno und Boulaty gaben Mangiron NachrichtLaven in einem Brief, der in eine Falkonetkngel ein-geschlossen war, die sie in sei»« Quartier schossen. AlsLeSdiguicres dies gewahr wurde, schloß er sogleich, csmußte ihnen eine dringende Noth zugestoßcn seyn. Alsnun Maugiron dagegen nicht Rath zu schassen wußte,und deswegen noch denselben Tag abgezogen war, soergaben sie sich am folgenden Tag auf ehrenvolle Be-dingungen , so daß Lcsdiguieres Herr von den Schlös-sern und der Stadt blieb.
Wahrend er sich von dieser Expedition erholt,wird der Leser ein kleines Geschichtchen nicht ungernanhörcn, das nicht ganz ausser «reinem Zwek liegt.Kurz vor diesem Uebcrfall hatte ein Italienischer Pre-vot von der Ligue, auf dem öffentlichen Plaz der Stadt,zu Katholiken, die ihm darum anlagen, das Ediktvom Julius publiciren zu lassen, gesagt: er wollteeher einen Prediger dahin führen, um daselbstgehängt zu werden.
Der Erfolg entsprach seinen Worten besser alsseiner Absicht: denn nachdem er verschiedener Verbre-chen überführt und auf den nehmlichen Plaz geführtworden war, um daselbst gehängt zu wer-den, führte er an seiner Seite einen Prediger dahin,den man ihm zugegeben hatte , um ihn zum Tode zubereiten.
Sie«