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nach einem Harken Kanipf mit Sturm erobert, undLeödiguieres sagte scherzend zu einigen ihrer Anführer,die ihm gefangen vorgeführt wurden: wir sind ge-kommcn nur mit Euch zu tanzen. Und sohatte er es denn wahr gemacht, daß sie den Tag nichtso lustig beschließen würden, als sie ihn angcfangenhatten, und sie selbst machten die Erfahrung von derWahrheit: daß die, welche sich über ihre Feinde lu-stig machen, sehr oft Gefahr laufen, auf ihre eigneUnkosten zu lachen.
Despraux der sich unter den Gefangenen befand,fürchtete sehr, noch etwas schlimmeres zu erfahren,indem er sich der gerechten Ursache erinnerte , welcheLesdiguicres hatte, ihn zu Haffen, ja ihn übel zu be-handeln , wenn er nicht so ganz großmüthkg gewesenwäre, als er wirklich war. Als ihn nehmlich einigeZeit zuvor Despraux von seinem Hause abwesend wuß-te, das nur eine Stunde davon lag, so hatte er einenStreifzug dahin gemacht, um es zu plündern; undda ihm die Frau von sesdiguieres diese Handlung mu-thig verwiesen hatte, alseine solche, die mehr einemRäuber als einem Cavalier ähnlich sehe: so hatte ersich so sehr gegen sie vergangen, daß er sie an denKopf schlug daß die Haube davon flog. Er bildetesich daher izt ein, daß er dafür übel behandelt werdenwürde: allein Lesdiguieres, dein Rache fremd war,begnügte sich, ihm so sanft als ein Freund gegen denandern hatte thun können, vorzustellen: ein gesitteterMensch müsie nie so weit gegen ein Frauenzimmergehen, besonders gegen eine Dame von Stand, nnddies Geschlecht habe das Vorrecht, überall, besondersvon rechtlichen Leuten, rcspektirt zu werden. Diesnahm ihn so sehr ein, daß er, sobald er frey wurde,zu seiner Partey übergicng, und viele von seinen Freun-den mit herüberbrachte.
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