Der Herzog ließ den Plaz schleifen, so wie dieandern die er einbekommcn hatte, damit die Protestan-ten bei) einem neuen Ansbruch des Kriegs sie nicht wie-der besezcn und ihn nöthigen könnten, noch einmaldavor zu liegen.
Viertes Kapitel.
Friede in Dauphine durch den Herzog vonMayenne. Neue Anschläge auf Leödiguieresder endlich von den Protestanten in Nieder-'dcruphine als Genera! anerkannt wird.
Unterdessen erschien die den Protestanten vom Prin-zen von Conde versprochene Armee aus Tcmschlandnicht; und da also diese Hoffnung denen in Dauphinsnicht in Erfüllung gieng, so waren sie gcnöthigt, denFrieden anzunehmen, den sie zuvor ausgeschlagen hat-ten. Der Herzog von Mayenne machte rhn also mitBeyfall bcydcr Partcycn, und um sich ein wenig vonden Krieggstrapazcn zu erholen, begab er sich nachGrenoble, nachdem er sich im Gapischen gezeigt hatte,um die Stadt Gap lind die ander!', die ihm zurükge-geben werden mußten, zu übernehmen.
Grenoble war just der Ort, für seine Absicht,die Süßigkeiten des Friedens zu genießen. Sobalddieser daselbst publicirt lvar, dachte man daselbst aufnichts als Feste und öffentliche Vergnügungen, wozuihn ohnehin noch die nahe Fastenzeit und die glüklicheNiederkunft der Herzogin«, die ihn auf diesem Zugebegleitete, auszufodern schien. Neben andern gutenEigenschaften geschäzt auch wegen feiner Galanterie«
machte