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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
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Drittes Kapitel.

Lesdkguieres wird ein Sohn gebohren. Einigebesondere Merkwürdigkeiten hievon. Krieg desHerzogs von Mayenne in Dauphine, unddessen Erfolg. Neue Meutereyen ge-gen Lesdiguieres.

Sinter diesen Unruhen war Lesdiguicres nicht wenig.in Verlegenheit, wie er sich benehmen sollte. Aufder einen Seite konnte er die Ranke nicht dulden, dieman gegen seine Partei) schmiedete: auf Verändernaber hielten ihn die unaufhörlichen Vorsiellungen undBitten des Königsstatthalters und des Parlementshofsum Vollziehung des Friedens zurük, welche, wie siesagten, nun nur noch einzig von ihm abhienge. Erbeschwerte sich über den Vorgang bey Moirenc alsüber eine ganz treulose grausame Handlung : undMaugiron formalisirte sich über die Wegnahme derPläze an der Iscr, welche Bouvier zu eben der Zeitunternommen hatte. Da indessen Lesdiguieres sah,daß man alle Art von Gelegenheit hervorsuchte, ihn zuüberlisten, und daß man zu dem Ende kein Mittel uib-versucht ließ: so wollte er ebenfalls keine Sicherstel-lung die er in Händen hatte, fahren lassen, um da-gegen gedekt-zu seyn, und war so sorgfältig auf seinerHut, als wenn er im offenbaren Krieg begriffen wäre:denn sich gegen heimliche Feinde vertheidigen erfordertmehr, als gegen erklärte.

In dieser ungewissen und gefährlichen Lage trö-stete ihn eine frohe Begebenheit in seiner Familie, wes-wegen wir sie hier berühren müssen, indem sic noch

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