Unruhen unterhalten wollten, meistens Verfänglich undauf Schrauben gesczt, und daher weit schwerer zuvollziehen waren, als alle bisherigen. Die Geschichtedieser Zeit zeigt uns, daß die Konferenzen zu Flcxund Ncrae 5) gehalten wurden., um ste zu erläutern,und die Protestanten sicher zu stellen, welche dieser lez-tere Friede nicht ganz von ihren Besorgnissen geheilthatte. Im Grund war er eigentlich weder ganz ver-worfen, noch ganz angenommen, in einigen Provin-zen , wie z. B. Dauphin« und Languedoc. Dies zubewirken dienten vorzüglich die geheime Hoffnungen,die der Prinz von Conde bey ihnen unterhielt, daßer ihnen aus Tcutschland eine mächtige Hülfe Zufuhrenwerde, um den Krieg wieder anfangen zu können, »ndden König zu einen, günstiger,, Vergleich als dieserleztere war zu zwingen.
In diesem Zwischenraum, der länger als einJahr dauerte, war die König,rin Mutter nach Mont-luel gekommen, von wo sie bis Grenoble gegangenwar, nachdem sie beyde Theile vermocht hatte, dieWaffen nieder zu legen, und im Namen dcö Königsdem Marschall von Bellegarde (der ihr nebst dem Her-zog von Savoyen zu Momluel auswarrete) die Sorgefür die Vollziehung dieses Edikts aufgekragcn hatte.Er fand aber dabcy so starke Hindernisse, daß ferneKommission dadurch unnüz wurde.
Unter der Zeit ließen Lcsdignieres Feinde, dieimmer auf «lle Art suchten ihn zu fangen, ihm einenAntrag thun, der den, Scheine nach sehr annehmlichin der Thal aber sehr gefährlich war. Von welcherSeite auch der Rath dazu gekommen seyu mochte,Maugiron, der neue Lieutenant de Roi an des kürzlichverstorbenen Gordes Stelle, ließ chm sagen: wenn