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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
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des Reichs, welche von der vorzüglichen Gunst her-rührte , welche die Viraguen Key der Königin» Mut-ter genossen, wegen deren die andern von Hof entferntwaren; und da ihm besonders die üble Behandlungbekannt war, welche Roger Marschall von Bellegardevon ihnen erfahren hatte, der deswegen von Hofeweggegangen und gleichsam nach Tarascon in Provenceverbannt war: so schlug er dem Herzog Philibert Ema-nucl von Savoyen, einen großen Fürsten und besonder»Freund des Marschalls (wegen des Gouvernementsdie dieser im Marqnisat Saluzzo hatte) vor, ihm inden Köpf zu sezen, Karl Virague, obersten Befehls-haber und seinen Todfeind, daraus zu vertreiben.

Der Herzog war dazu um so bereitwilliger, alser hofte, dabcy seine Rechnung zu finden, und für sichselbst den besten Zug iu dem Wasser zu thun, das erzu trüben gedachte. Er berief daher Dominikus taVolvere aus Piemont, zu sich, Hauptmann desSchlosses Carmagnole und vertrauten Diener desMarschalls, an den er ihn, mit Schreiben voll vonBezeugungen ihrer alten Freundschaft, und mit derVersicherung abschikt: er wollte ihm in einer wichti-gen Sache, wovon 'Uebcrbringcr das Nähere meldenwürde, dienen; nehmlich dem Karl Birague die Be-fehlshaberschafr in Saluzzo für sich selbst abzunehmcn,wozu er ihm mit seiner ganzen Macht behülflich zuseyn verspreche. Er stellte ihm deswegen vor: daKarl ein Mensch von schlechter Tapferkeit und seinemBruder Ludwig sehr ungleich scy: so würde es rhmsicher mit ihm gelingen: lind dann werde cs ihmauch nicht an Credit und Freunden beym König feh-len, um dessen Genehmigung dazu zu erhalten. Ueber-dies müsse er bey seinen gegenwärtigen Umständen da-rauf bedacht seyn, sich zu heben, und sich wieder in dieAchtung zu sezen, arischer seine Feinde ihn gestürzt hätten.