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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
Seite
220
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chert und sie seinem Schwager Champoleon anvertrauthatte, kehrte er nach Hans zurük von wo er aber baldwieder durch folgenden Vorfall abgerufcn wurde.

Centurio, von dem im neunten Kapitel diesesBuchs die Rede war, hatte seinen ihm von Lesdiguie-rcS niedergcworfenen Trupp wieder hergestellr, undunternahm nun, da er ihn zu Gap wußte, auf Gor-dcS Ansichten und mit dessen Veystand ihm Corp weg-zunehmen. Er rükt zu dem Ende mit den KapitainsMichalon, Bernard und Valentier von Grenobleaus, nebst hundert Lanzen und tausend Büchscnschü-zen, geführt von l' Ecuyer, einem Bruder des Kapi-tain Basiel, der aber treuloser Weise (wie ich in mei-nen Nachrichten lese) von den Protestanten zu den Ka- -tholiken übergegangen war.

Centurio langt zu Corp an, wo LeSdiguieres nurwenig Mannschaft gelassen hatte, indem der Plazkeine starke Besitzung verdiente, und da ihm just derUmstand zu statten kam, daß die Maurer noch anAusbesserung der Mauerlüken arbeiteten, so machteer sich sogleich Meister davon; während auf der an-dern Seite l' Ecuyer sich des Schlosses Ambel bemäch-tigt.

Sobald Lesdiguiercs Nachricht davon erhält, ziehter sogleich seine Truppen zusammen, nimmt zwo Kano-nen zu Gap und marschirt zuerst gegen Ambel: weilaber just Gordes ihm mit beynahe viertausend M annReuterey und Fußvolk entgegenrükte, also so stark, daßihn Lesdiguieres nicht wohl erwarten konnte, so zoger sich langsam zurük; ohne Nachtheil, jedoch nichtohne Gefecht. Denn da Gordes dis in diesen Gegen-den sehr schweren Pässe hakte gewinnen wollen, umihm in den Rükcn zu kommen, so vcrtheidigte er sie