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jeder zu seiner Hütte heimkehrte, und Lesdiguieres ver-wendete diesen Ruhestand auf die Sorge für seinehäuslichen Angelegenheiten, der ihn seine Mutter, wel-che das Alter das Gesichte beraubt hatte, nicht mehrüberheben konnte. Da man ihm in dieser Rücksichtgerathen hatte, sich zu vermählen, um sich auf dieseArt eine Haushälterin» zu gewinnen, der fein Vor-theil so nahe am Herzen liegen möchte als ihm selbst,und von der auch seine Mutter Unterstüzung und Pfle-ge erhalten könnte, — ein frommer Beweggrund, dervorzüglich seinen Entschluß bestimmte — so warb erum Claudius von Verenger, die vierte Tochter Georgsvon Gua, aus einem der erlauchtesten Hauser in Dau-phine, sowohl in Ansehung der braven Männer diees aufzuweisen hat, als wegen seiner Abstammung vonden Verengern in Italien. Champoleon, MorgeSund Varce, angesehene Cavaliers, hatten die drey an-dern Schwestern geheurathet, und da Lesdiguieresohnehin schon sehr gut Freund mit ihnen war, so wares ihm sehr lieb, das Freundschaftsband durch dieseVerschwägerung noch enger zu knüpfen, von der ersich große Unterstüzung versprach.
Die Anverwandte des Fräuleins, welche nachArt der meisten Menschen hiebey weniger auf die Ver-dienste sesdiguieres als auf sein Vermögen sahen, das,wie wir schon einmal gesagt haben, klein war, undsich nicht über sieben bis achthundert Pfand Einkünftebelief; waren nicht für diese Verbindung. Der Va-ter aber, welcher wußte, daß der innere Werth denvorzüglichsten Reichthum ausmacht, und das sichersteMittel ist, den andern zu erwerben, nahm mehr Rük-sicht auf seine persönliche gute Eigenschaften, als aufsein mittelmäßiges Vermögen, und sagte sogar bis-weilen zu ihnen, wie im prophetischen Geiste, dieser
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