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Las über diesen unerwarteten Ueberfall so sehr in Al-larm geräth, daß troz allen Bemühungen der Be-fehlshaber, alles was in den Retranchements ist, dieFlucht ergreift, und sich nicht eher in Sicherheit glaubt,bis sie die Savoyische Grenze erreicht haben.
Lesdiguieres, der bereits schon Wunder der Ta»pferkcit gethan hatte, und zum Nachsezen kommandirtworden war, verfolgte sie im Nachhauen bis Giere,wo er endlich von ihnen abließ. Aeuffersi zufriedenmit ihm, hielt ihn Furmeyer eines höher» Komandos,als des eines Fähndrichs würdig, und machte ihn beyseiner Rükkunft zum Ofsicier bey seiner Gens-
darmenkompagnie, an die Stelle seines bey diesemVorfall gebliebenen Neffen Billette.
Furmeyer schlug hierauf den Weg gegen daS Ge-biet derer von Gap ein, weil er einen Anschlag aufden Fleken Romette hatte. Er rükte eines Tagesmit seinem Trupp so heimlich davor, daß er nicht ent-dekt wurde. Er kam vor das Thor, gab vor er brin-ge Mannschaft für sie von denen von Gap, und be-meisterke sich so des Orts, mit Hülfe eines Heuwa-gens, den er zu gleicher Zeit einfahren ließ, um durchdiese. Sperrung seinen vorhabenden Ueberfall zu erleich-tern. Die Garnison gewinnt, als sie den Fleken ver-tohren sieht, das Schloß, und giebt dem Gouverneurvon Gap Nachricht von dem Vorfall, worauf diesersogleich einen so starken Sukkurs dahin schikt, daß eSum Furmeyer geschehen gewesen wär, wenn er nichtdarauf verfallen wäre, sich mit sechzehn Edelleuten zurWehre zu sezen, worunter sich auch sesdiguieres nebstdrey Brüdern aus dem Hause Champoleon befand.Sie stießen auf die Feinde in einem Hohlwege undwerfen sogleich fünfzig leichte Reuter die den Vortrab
mach-