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er ihm diesen neuen Glauben beybrachte, so daß LeS-diguieres, sobald er Avignon verlassen hatte, wo ersich nicht erklären durfte, sich öffentlich dazu bekann-te; und sogar soviel über seine Mutter vermochtedaß sie sich bald darauf ebenfalls dafür erklärte.
Was seine Fortschritte in den Wissenschaften be-trist, welche einige für größer andre für geringer hal-ten, als sie wirklich waren: so will ich hier die Wahr-heit davon sagen, wie ich sie aus seinem eignen Mun-de gehört habe. Ec hatte zu Avignon den Cursus inden sogenannten Humanioren durchgemacht, und dannzu Paris, wohin er zu Fortsezung seiner Studien ge-führt wurden, die Philosophie gehört, und ficng ansich über das Recht Vorlesungen halten zu lassen, sei-nem Onkel zu gefallen, der ihn der Magistratur be-stimmte, und in dieser Absicht zu seinein Unterhalt bey-trug. Da aber dieser bald darauf starb, so konnteLesdiguieres daselbst nicht länger für sich bestehen, (denndamals hatte sein Haus nicht mehr als ungefchr siebenhundert Pfund Einkünfte) und war genöthigt worden,sich wcgzubegeben, und einen andern Plan zu machen.Er griff daher, statt zur obrigkeitlichen Würde, wieeinige dafür hielten, zum Degen, und stellte seinerMutter vor: „so einen auszeichnenden Vorzug, auch„ein junger Kavalier durch die Wissenschaften erhal-ten, und so sehr sie ihm zur Zierde gereichen, so„seyen doch die Waffen seine wahre Bestimmung, durch„die er sich seiner Geburt würdig zeigt, seinem Vater-„lande dient, und sich den Weg zu den größten Eh-renstetten bahnt." Wiewohl er nun auf diese Artden Büchern entsagt hatte, verlohr er doch die siebezu ihnen nicht. Denn ausserdem daß er unter derAufsicht SouffreyS de Calignon, Kanzlers von Na-varra, eines großen Mannes, eine sehenswürdigeM z Biblio-