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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
Seite
179
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ihm einen Hofmeister gab, mit Hülfe des Abts vonSaint Andre, les Avignon, und des Priors von Ma-ne, ihrer Brüder. Da ersterer keinen nähern Ver-wandten hatte, als ihn, dem er sein Vermögen zu-fließen lassen konnte, so unterstüzte er die Mutter hin-länglich, daß sie ihn nach Avignon auf die Schulebringen konnte, wohin sie ihn mit seinem Hofmeisterabgehen ließ.

Doch ehe er das väterliche Haus verläßt, be-kennen wir aufrichtig, daß, Key all seiner Fähigkeitfür die Wissenschaften (in denen er es weit genug ge-bracht hatte, um die Gelehrten von Ignoranten zuunterscheiden) seine Neigung dennoch mehr auf dieWaffen gerichtet war, und schon damals all das ver-sprach, was man in der Folge an ihm bewunderte.Schon in seiner frühen Jugend machte er den Gene-ral unter den Jungen seines Dorfs; bewaffnete siemit Prügeln, und machte Parteyen unter ihnen; wo-- bey sichs denn oft zu trug, daß aus Spiel Ernst wur-de , und sie sich recht vorsäzlich hcrumprügelten, undso wirklich Krieg führten. Da sie nun meistens nichtanders als verwundet zurük kamen, so baten sie dieFrau von jesdiguieres, ihn zu Haus zu halten. Auchzu Avignon hörte er mit weit mehr Vergnügen denTambour von der Garnison, als das Schulglökchen,und hätte gern eins mit dem andern vertauscht, wenn bey ihm gestanden hätte: so sehr lassen sich dieMenschen durch die süsse Gewalt ihrer Neigung hin-reiffen.

Da ihn sein Hofmeister einmal so gestimmt fand,wie wir hier beschrieben haben, so glaubte er, sichdarnach fügen zu müssen, so weit er es könnte, ohneihn von den Studien zu weit abkommen zu lassen;

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