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Zweyte Abtheilung, Siebenter Band (1794)
Entstehung
Seite
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Indessen war weiter kein Vermögen mehr beyseinem Hause, als das Eingebrachte der Frauen, diehinein geheurathet hatten, das ihnen vermöge der Rechks-wohlthat, in diesem Schiffbruch noch gerettet wordenwar. Dies bestand denn in dem Gut Lesdiguieres undin einem Theil des von Saint Bonnet in Champsaur,einem Thal in Dauphine. Von jenem führt Lesdiguie-res den Namen, auf diesem wurde er geboren.

Er kam also in seinem väterlichen Hause zu Bon-net in Champ-saur zur Welt am ersten April leinem Sonntag, Morgens ungefehr um neun Uhr.Sein Vater der sich in den Italienischen Händeln un-ter Franz t bekannt gemacht hatte, nannte sich JeanLe Bonne, Herr von lesdiguieres, und seine Mutterwar Franziska von Castellane, aus einem der bestenHäuser in Provence. Er wurde zur heiligen Taufegebracht durch den Prior des Herbeys, einen seinerVerwandten väterlicher Seite, und erhielt den Na-men Franz.

Seine Geburt begleiteten zween merkwürdigeUmstande: noch denselben Tag nehmlich kam plözlichin dem Fleken Saint Bonnet Feuer aus; waö, wiewir sehen werden, auch an seinem Sterbetag geschah;und hierinn findet sich eine Aehnlichkeit zwischen ihmund Alexander dem Großen, bey dessen Geburt derberühmte Dianen Tempel zu Ephesus abbrannte; dannauch noch folgendes. Ein Reisender von Adel, nacheinigen aus Teutschland, nach andern aus Italien,kehrte in diesem Fleken bey der Frau ein, welche denWöchnerinnen an die Hand gieng, und zugleich Wirth-schaft trieb, und da er fie mit großer Freude nachHause kommen sah, und den Grund davon von ihrerfahren hatte, sagte er zu ihr rMeine gute Mutter,Deiikwürvigk. VH> B» Mwenn